• Zopilote Surfcamp

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Die Geschichte vom Zopilote Surfcamp

Hallo liebe Besucher unserer schönen Website. Mein Name ist Simon und ich bin der Besitzer des Zopilote Surfcamps in Costa Rica. Inzwischen sind 15 Jahre seit meinem Aufbruch ins Ungewisse, der Suche nach dem secret spot und einem Abenteuer vergangen. Es sind wunderbare Dinge passiert, die ich hier mit euch teilen möchte. Das Schönste am Surfcamp sind die Menschen und ihre Geschichten aus aller Welt. Es sind die emotionalen Momente im Leben die uns in Erinnerung bleiben. Das Strahlen meiner Gäste hier am Playa Hermosa erinnert mich regelmäßig an jenen Tag, an dem ich das erste Mal durch einen glücklichen Zufall diesen wunderbaren Ort entdecken durfte. Wie es dazu gekommen ist, erfährst du in meiner kleinen Geschichte. Ich hole etwas aus:

 

Begeisterung

Aufgewachsen bin ich in Vorarlberg, ein gebirgiges Bundesland im Westen Österreichs, welches für seine Alpenlandschaft und den Wintersport bekannt ist. Die Natur und der Extremsport prägten mein Mindset. So bin ich durch das Snowboarden und Skaten zum Wellenreiten gekommen.
Mit 21 Jahren flog ich nach Neuseeland und besiegelte meine Begeisterung, als ich mit Bus und Brett die rauen Küsten eroberte. Mir wurde deutlich, dass Surfen mehr als ein Sport ist. Surfen ist ein Lifestyle den man mit Reisen, Kulturen und Natur in Verbindung bringen muss! Ich wollte mehr davon.

Den Wellen auf der Spur

Mein Leben drehte sich von hier an nur noch ums Surfen. Viele Sommer arbeitete ich für das Chill and Surf (damals gab es noch ein Camp in Frankreich) und im Winter arbeitete ich in den Alpen als Snowboardlehrer. Wie auch viele andere Surfer, träumte ich vom endless summer. Das ganze Jahr über konstante Wellen surfen, ohne Neopren – nur das Brett und ich – an einem unberührten Break. Es führte für mich kein Weg mehr daran vorbei, dass dieser Traum eines Tages wahr wird. Diesem Ruf folgte auch mein damaliger Partner Bruno. Und schon bald erwartete uns ein Wunder.

Aufbruch

Im Jahr 2005 packten wir unsere Siebensachen und machte uns auf ein Abenteuer, das für mich bis heute anhält. Unser Ziel: In Mittel- oder Südamerika ein Surfcamp eröffnen, welches unseren Vorstellungen entspricht. Costa Rica sollte auf unserem Trip nur eine Zwischenstation sein. Wie ihr euch nun sicherlich vorstellen könnt, kam es doch anders. Mit jeweils einem einzigen Surfboard und leichtem Gepäck bereisten wir die Küsten. Die Nicoya Halbinsel war damals ein nahezu unberührter Fleck. In Mal Pais entdeckte man zuvor einen ersten surfbaren Break und Santa Teresa Beach folgte kurz darauf. Es gefiel uns sehr gut. Also arbeiteten Bruno und ich in Santa Teresas erster Surfschule ein wenig als Surflehrer, um uns die Weiterreise zu finanzieren. Doch dann geschah ein glücklicher Zufall.

Playa Hermosa

In der Gegend fand ich einen Flyer für ein Haus, welches am „Playa Hermosa“ steht. Zuvor hatte ich nur beiläufig etwas über den Strand gehört. Es gäbe dort Wellen; aber so richtig Surfen? Damals gab es nur eine Handvoll Menschen die das beurteilen konnten. Die Neugier trieb mich aufs Rad, durch den (damals noch sehr rauen) Dschungel, bis hin zur Küste.
Das war er! Der menschenleere riesige Beachbreak, direkt an den Dschungel grenzend, ausgerichtet zur untergehenden Sonne, mit einer Brandung in der wir von nun an mehrere Wochen täglich ohne Neopren surften. Von Tag zu Tag wurde deutlich, dass es hier konstante Wellen gibt – das ganze Jahr über! Playa Hermosa hat unsere eigenen Erwartungen übertroffen, sodass für uns kein Zweifel bestand sich hier niederzulassen.

Zopilote Surfcamp

Wir waren gerade erste Mitte 20 und hatten unser letztes Gespartes direkt in unser erstes Camp investiert. „Zopilote Surfcamp“ – benannt nach dem hier viel verbreiteten Rabengeier, den die Einheimischen als Nützling sehr schätzen. Die Anfänge waren kostspielig und nicht leicht, sodass Bruno und ich nebenbei mit vielerlei Jobs jonglieren mussten. Wir haben Surfboards repariert, Surflessons gegeben und auf den damals sehr beliebten Fullmoon-Partys als Barkeeper gearbeitet. Unser Camp und der Playa Hermosa wurde zunächst nur von mutigen Reisenden angesteuert. Immerhin machten drei Häuser von einheimischen Familien und eine sehr kleine Schule die gesamte Infrastruktur der Gegend aus. Um unsere Buchungen übers Internet zu verwalten fuhren wir täglich nach Santa Teresa.

Take Off!

Weite Wege, Risiko und Mut werden belohnt – das ist die Erfahrung eines jeden Surfers. Paddeln und aufstehen, abspringen und zurück ans Line-Up paddeln. Mit dem ersten Camp haben wir es quasi ans „Line-Up unserer Träume“ geschafft. Bruno und mein Weg haben sich getrennt, ich zog mit dem Camp an einen neuen Standort und noch später an unseren heutigen Platz. Nebenbei entstand die nötige Infrastruktur, um diese Zeilen endlich vom Playa Hermosa übers Internet zu senden (whoo!).

Inzwischen ist Costa Rica für mich ein Zuhause, und das Zopilote Surfcamp ein Familienbetrieb geworden. Meine große Liebe Trish, unsere Tochter und ich leben – wie die Einheimischen so schön sagen – das Pura Vida! Trish betreibt einen kleinen Surfshop mit der eigenen Modemarke Salty Bird. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht flexible Surfmode für Frauen zu schaffen, die nicht von der nächsten Welle weggespült wird. Unsere Tochter verlässt schon bald das Haus für ihr eigenes Abenteuer. Und ich surfe regelmäßig, mit der selben Begeisterung wie noch vor 15 Jahren, die wunderschönen Wellen am Playa Hermosa.

Ich freue mich auf deine Begeisterung
Euer Simon!

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